ARTPRESS bietet strategische Kommunikation und individuelle Vernetzung von Projekten der Bildenden Kunst, Fotografie, Architektur und Musik.
  • Artist Talk & Studio Visit

    Aneta Kajzer im Gespräch mit Julia Rosenbaum

    26.10.2017, 19 Uhr

    Künstlerhaus Bethanien I Kottbusser Str. 10/D I 10999 Berlin

  • WILHELM-LEHMBRUCK-PREIS 2017 – REBECCA HORN

    ERÖFFNUNG UND PREISVERLEIHUNG: 24.11.2017-2.4.2018

    Lehmbruck Museum l Friedrich-Wilhelm-Straße 40 l 47051 Duisburg

  • EMMANUEL TUSSORESTUDY FOR A SOAP

    Eröffnung: 12.10.2017, 18 - 21 Uhr

    Benhadj&Djilali | Torstraße 170 | 10115 Berlin

Projekte

Winsor & Newton – Residenzstipendium am Künstlerhaus Bethanien in Berlin
Aneta Kajzer & Manuel Stehli

15.05.2017 - 15.11.2017

Künstlerhaus Bethanien I Kottbusser Straße 10 10999 Berlin

Erstmals schreibt die Künstlermarke Winsor & Newton zwei Residenz-stipendien in Deutschland aus.

Für das erste deutsche Residenzstudium vom 15. Mai bis 15. November 2017 hat sich die Jury unter dem Vorsitz von Sachin Kaeley (Künstler, Berlin) für die Arbeiten der Künstlerin Aneta Kajzer entschieden.
Der Künstler Manuel Stehli wurde für die Fortführung der Residency von November 2017 bis April 2018 als zweiter Stipendiat ausgewählt.

ART ENCOUNTERS 2017 – LIFE A USER’S MANUAL

30.09.2017 - 05.11.2017

Timișoara & Arad, Rumänien

Die zweite Edition von ART ENCOUNTERS wird zu einem regelmäßigen Treffpunkt rumänischer Kunst im internationalen kuratorischen Dialog

ART ENCOUNTERS 2017 bewegt sich zwischen einem experimentellem Kunstfestival und einer zeitgenössischen Biennale, die sich sowohl auf die rumänische Kunstszene, als auch auf eine umfassende Auswahl internationaler KünstlerInnen konzentriert. Die Ausstellung mit dem Titel Life a User’s Manual, kuratiert von Ami Barak und Diana Marincu, untersucht und arbeitet Fragmente des Alltags in sowohl aktueller künstlerischer Praxis, wie auch in historischen Kunstprojekten seit den 1960er Jahren auf.

Perspektive 2018
Deutsch-französischer Fonds für zeitgenössische Kunst & Architektur

01.10.2017 - 01.12.2017

Perspektive ist ein Deutsch-Französischer Fonds für zeitgenössische Kunst und Architektur, der den künstlerischen Austausch zwischen den beiden Ländern fördert.
Ab dem 1. Oktober können sich Projekte um die Förderung bewerben. Die Einreichung der Unterlagen ist bis zum 1. Dezember 2017 möglich.
Alle Informationen sowie das Anmeldeformular stehen unter www.fonds-perspektive.de zur Verfügung.

Perspektive ist ein Deutsch-Französischer Fonds für zeitgenössische Kunst und Architektur, der den künstlerischen Austausch zwischen den beiden Ländern fördert. Initiiert vom Bureau des arts plastiques werden bereits zum vierten Mal deutsche und französische Initiativen aufgerufen, sich mit ihren Projekten zu bewerben. Im Mittelpunkt steht der Gedanke des Austauschs und des Dialogs: Begegnungen von Künstler_innen, Architekten_innen und Kunstvermittler_innen beider Länder sollen gefördert werden, um Ideen, Werke und Diskurse grenzüberschreitend zu verbreiten. Unterstützt wird die Initiative vom Auswärtigen Amt Frankreichs, dem französischen Kulturministerium, dem Institut français und dem Goethe-Institut.

Ab dem 1. Oktober können sich Projekte um die Förderung bewerben. Die Einreichung der Unterlagen ist bis zum 1. Dezember 2017 möglich.

Das Förderprogramm Perspektive richtet sich an öffentliche und private Einrichtungen wie Museen, Kunst- und Architekturzentren, Kunstvereine, Galerien, Architekturbüros und unabhängige Ausstellungsräume im Bereich der zeitgenössischen Kunst und Architektur in Deutschland und in Frankreich.

Andreas Mühe – Pathos als Distanz l Buchpräsentation mit Texten aus dem Roman „1913“ von Florian Illies

05.09.2017

Galerie carlier|gebauer l Markgrafenstraße 67 l 10969 Berlin

Andreas Mühe und Florian Illies im Gespräch mit Christoph Amend

Sowohl Pathos als auch Distanz sind Teile der Arbeit von Andreas Mühe. Um das unausweichliche Zusammenspiel beider Begriffe deutlich zu machen, war es der Wunsch des Künstlers, für dieses Buch im Titel »Pathos« und »Distanz« mit dem kleinen Wörtchen »als« zu verbinden. Pathos als Distanz. Nicht im Sinne eines Vergleichs wie »Ich esse lieber Äpfel als Birnen«, sondern als Verwandlung des einen Begriffs in den anderen und ihres sich wechselseitigen Bedingens. Aus Pathos wird Distanz und diese Distanz wird zur Vorbedingung, um Pathos zuzulassen. Mühes Sujets sind häufig mehrdeutig, bereits emotional und durch ihren jeweils historischen Kontext aufgeladen: Weihnachtsbäume, Kanzler, Kreidefelsen auf Rügen, der Obersalzberg.

Die Fotografien von Andreas Mühe werden von Textauszügen des Romans „1913 − Der Sommer des Jahrhunderts“ von Florian Illies begleitet.

LUTHER UND DIE AVANTGARDE
Zeitgenössische Kunst in Wittenberg, Berlin und Kassel

19.05.2017 - 01.11.2017

Altes Gefängnis, Wittenberg (Geöffnet: Di – So, 10 – 18 Uhr)
St. Matthäus-Kirche, Berlin
Karlskirche, Kassel

Internationale Gegenwartskunst trifft auf das geistige ‚Modell‘ Luther: Das ist der Ausgangspunkt der Ausstellung „Luther und die Avantgarde“, die die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. in Kooperation mit dem Reformationsjubiläum 2017 e.V. vom 19. Mai bis 17. September 2017 präsentiert. Zentraler Ausstellungsort ist das ehemalige Gefängnis in Wittenberg, das eigens für die Ausstellung in Stand gesetzt und öffentlich zugänglich gemacht wird.

Rund 60 internationale Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit impulsgebenden Gedanken der Reformation auseinander, die bis heute nicht an Aktualität verloren haben; u. a. werden Arbeiten von Eija-Liisa Ahtila, Ólafur Elíasson, Ayşe Erkmen, Isa Genzken, Pascale Marthine Tayou, Günther Uecker, Ai Weiwei, Erwin Wurm und Zhang Peili zu sehen sein. Weitere Standorte der Ausstellung sind Berlin und Kassel. Hier zieht die Kunst in Kirchengebäude ein.

BRUSSELSBERLIN: A ROMANCE

09.10.2017 A SHOW & TELL | 18 - 20 Uhr

Belgische Botschaft | Jägerstraße 52-53 | 10117 Berlin

Im Kontext der Brussels Days, lädt die Agentur MAD – Brussels’ Fashion and Design Platform – ein zu einem Abend rund um Mode und Design. Einer partizipatorischen, offenen Diskussion über Brüssels Kreativszene, folgt ein einzigartiges Food-Design Erlebnis.

MAD ist eine Plattform, die Unterstützung und Expertise in den Bereichen Mode und Design bietet. In dieser Funktion leistet MAD einen aktiven Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zu Brüssels Image als innovativer Standort für Mode und Design.
Die Brussels Days finden nach Stationen in New York, Paris, Tokyo, London, Milan und Peking diesmal, in ihrem 12. Jahr, in Berlin statt. Damit werden auch 25 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Brüssel und Berlin gefeiert.

ERÖFFNUNG UND VERLEIHUNG DES WILHELMLEHMBRUCK-PREISES 2017 AN REBECCA HORN

24.11.2017

Lehmbruck Museum l Friedrich-Wilhelm-Straße 40 l 47051 Duisburg

Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis wird dieses Jahr an Rebecca Horn verliehen und damit erstmalig an eine Frau. Neben zentralen Arbeiten ihres Oeuvres werden neueste Werke aus
2017 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert: die „Hauchkörper“.

Überlebensgroße, goldene Stäbe bewegen sich in präzise komponierten Choreographien aufeinander zu und voneinander weg. Die unendlich scheinende Bedächtigkeit ihrer wiegenden Bewegungen wirkt meditativ. Sie verlangsamt uns und führt zur Versenkung in unser Inneres. Zyklische Bewegungen prägen auch viele der früheren Werke Rebecca Horns von Performances der 1970er Jahre über ihre Spielfilme der 1980er bis hin zu aktuellen kinetischen
und skulpturalen Werken.

SERKAN OZKAYA
We Will Wait

21.10.2017

postmasters | 54 franklin street | nyc 10013

Postmasters is thrilled to present Ozkaya’s recreation, entitled We Will Wait.

The room-sized installation will be shown in a never-before-seen or accessible space. In the adjacent gallery, the objects, artifacts, and documents presented are a deconstruction of space and time, from the present day back to the 19th century. Elements include a 3D print of the female figure, extricated through meticulous research; historic and contemporary photos of Duchamp’s studio at 80 East 11th Street; and the Welsbach burner from the late 1800s.

Joachim Richau ‒
FRAGMENT oder die Gegenwart des Zweifels

16.09.2017 - 23.12.2017 Eröffnung: 15. September 2017

Alfred Ehrhardt Stiftung | Auguststr. 75 | 10117 Berlin

Unmittelbar nach dem Fall der Mauer begann der Ostberliner Fotograf Joachim Richau (*1952) seine regelmäßigen Arbeitsaufenthalte in Skandinavien. Seit den frühen 2000er Jahren beschäftigte er sich verstärkt mit der schwedischen Landschaft.

Auf seinem Weg von einer noch dokumentarisch geprägten Fotografie der 1980er und 90er Jahre in Richtung eines abstrakteren, weniger narrativen Bildausdrucks wurde Joachim Richau unter anderem von Alfred Ehrhardt bestärkt: Seine Detailaufnahmen von Sandstrukturen im Watt oder isländischen Lavaformationen und vor allem sein auf wenige Bildelemente reduziertes malerisches und zeichnerisches Werk finden Eingang in Richaus Bilddenken.

HUMANS SINCE 1982 – FROM A DUO TO A THINK TANK

06.09.2017

Gautami Agarwal Slakthusgatan 9 | 121 62 | Stockholm

Seit ihrem Kennenlernen als postgraduierte Studenten an der HDK Göteborg in 2008, arbeiten Bastian Bischoff (b. 1982, Deutschland) und Per Emanuelsson (b. 1982, Schweden) kollaborativ an Objekten mit einem starken performativen Charakter.

Nach der Gründung ihres Stockholmer Studios im Jahr 2009, konnten die Künstler ein wachsendes in-House Team von Spezialisten in den Bereichen Design, Technik, Geisteswissenschaften und Kunstgeschichte etablieren. Dieser Think-Tank beschäftigt sich mit Themen zur Privatsphäre, persönlichen Sicherheit und der Beziehung zu Zeit.

MIKE BOURSCHEIDTHANK YOU SO MUCH FOR THE FLOWERS

13.05.2017 - 26.11.2017

Venedig Biennale | Pavillon von Luxemburg | 57. Internationale Kunstausstellung

Mike Bourscheid wird das Großherzogtum Luxemburg auf der
57. Kunstbiennale in Venedig, der Biennale di Venezia, mit der Ausstellung Thank you so much for the flowers vertreten.

Mit seinen Kostümen, entfremdeten Haushaltsgegenständen, Musikstücken und Performances erzählt Mike Bourscheid auf sensible und gleichzeitig spielerische Weise Geschichten über Geschlechteridentität, familiäre Gewohnheiten und Kulturgeschichte, um das tradierte Verständnis über die Rolle der Kunst im Alltag, angefangen von Liebesbeziehungen bis zum Arbeitsplatz, zu verändern.

EMMANUEL TUSSORESTUDY FOR A SOAP

13.10.2017 - 23.11.2017

Benhadj&Djilali | Torstraße 170 | 10115 Berlin

Mit Study for a Soap präsentiert Emmanuel Tussore seine erste Einzelausstellung in Deutschland. Das Werk ist Teil seines laufenden Projekts Aleppo Soap, welches der ältesten Seife der Welt gewidmet ist. Bisher sind eine Reihe von Skulpturen, Installationen und Fotografien entstanden, in denen der Künstler das Material über die unterschiedlichen Medien erkundet.

Study for a Soap wurde für die Galerieräume von Benhadj&Djilali entwickelt. Das Werk hinterfragt die Funktion des Materials, dessen Produktionsprozess und wirtschaftlichen Wert. Durch Fotografien und Installationen betritt der Besucher die einer Wohnung gleichenden Trümmer. Die Geschichte und Produkteigenschaften des Mediums Seife tragen hier wesentlich zum Verständnis des Werkes bei.

DUESSELDORF PHOTO

16.02.2018

NRW-Forum Düsseldorf | Ehrenhof 2 | 40479 Düsseldorf

Mit DUESSELDORF PHOTO startet im Februar 2018 eines
der größten Fotofestivals Deutschlands.

Vom 16. bis 25. Februar 2018 steht die Stadt Düsseldorf für 10 Tage
ganz im Zeichen der Fotografie. Rund 30 Museen, Kulturinstitutionen,
Hochschulen, Galerien und Projekträume präsentieren Werke von über
100 Fotografen und Fotografinnen in ganz Düsseldorf u.a. Thomas Ruff,
Barbara Kasten, Herlinde Koelbl, Kris Scholz, Louise Dahl-Wolfe, Charles
Paul Wilp, Akram Zaatari, Hartmut Neumann, Klasse Christopher
Williams. Veranstalter ist das NRW-Forum Düsseldorf.

ARBEITEN IN GESCHICHTE.
 ZEITGENÖSSISCHE CHINESISCHE FOTOGRAFIE
UND DIE KULTURREVOLUTION

18.08.2017 - 07.01.2018

Museum für Fotografie | Jebensstraße 2 | 10623 Berlin

Die Sonderausstellung „Arbeiten in Geschichte. Zeitgenössische chinesische Fotografie und die Kulturrevolution“ öffnet mit historischen Arbeiten und zeitgenössischen Positionen den Blick auf eines der faszinierendsten und zugleich kaum erforschten Kapitel der Fotografie-Geschichte: Die Folgen der Kulturrevolution für die aktuelle Kunst- und Fotografie-Szene Chinas.

Wie kaum ein anderes Ereignis hat die Kulturrevolution (1966–1976) die
bildenden Künste Chinas während der letzten 50 Jahre geprägt. Mit ihr ist eine radikale Abkehr von traditionellen wie auch westlichen Kulturwerten verbunden, durchgesetzt mit einer Massenpropaganda enormen Ausma-
ßes.

MOMENTUM 9: ALIENATION
THE 9TH NORDIC BIENNIAL OF CONTEMPORARY ART

17.06.2017 - 11.10.2017

Gallery F 15 and MOMENTUM Kunsthall
Moss, Norway

Since its inception in 1998, MOMENTUM has strived to present compelling works of art and outstanding artistic ventures in Norway and the Nordic context. The Biennial has since become established as one of the most exciting platforms for contemporary art in the Nordic region.

The ninth edition of the Momentum Biennial (M9) takes the notion of alienation as its starting point. In the term alienation the curators refer to a contemporary world where alien processes and entities are becoming an integrated part of our lives through technological, ecological and social transformations.

MIKA TAANILA: Gruppenausstellung ‘Mirrored’ – 57. Biennale di Venezia und ‘The Earth Who Fell To Men’ – Salon Dahlmann

13.05.2017 - 26.11.2017

57. Biennale di Venezia | Nordischer Pavillon
Salon Dahlmann | Concierge Room | Marburger Straße 3 | 10789 Berlin
Balzer Projects | Wallstraße 10 | 4051 Basel

Künstler und Filmemacher Mika Taanila ist einer von sechs Künstlern, die gegenwärtig im Nordischen Pavillon auf der 57. Biennale in Venedig vertreten sind. Salon Dahlmann, Berlin und Balzer Projects, Basel, freuen sich, eine Einzelausstellung von Taanilas neusten Projekten vorzustellen: die Video- Installation und Cut-Out Buch-Arbeit The Earth Who Fell to Man.

Zur Premiere seiner neuesten Arbeiten – einer Video-Installation mit dem Titel The Earth Who Fell To Man sowie dem gleichnamigen Buchprojekt – lädt Balzer Projects in die Galerieräume nach Basel ein. Die Ausstellung läuft parallel zur Art Basel.
Die Videoinstallation The Earth Who Fell To Man ist Teil einer kinematografisch-thematischen Serie in Taanilas Oeuvre, die man als reduktionistische Film- und Klangwerke bezeichnen kann.

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